Firmenchronik Tagblatt Medien

2016
Das «St. Galler Tagblatt» legt das Jahresmagazin «Gallus Stadt» neu auf.

Pascal Hollenstein wird Leiter Publizistik der Regionalmedien. In dieser Funktion positioniert er den Regionalzeitungsverbund als anspruchsvolle publizistische Stimme in der Zentral- und Ostschweiz.

Urs Schweizer tritt aus dem Verwaltungsrat der Tagblatt Medien zurück. Seine Position übernimmt Jürg Weber, Leiter Regionalmedien der NZZ-Mediengruppe.

Stefan Schmid wird per 1. August neuer Chefredaktor des «St. Galler Tagblatts».

Stefan Bai übernimmt per 1. Mai die Werbemarktbearbeitung für die NZZ Media Solutions in der Ost- und Zentralschweiz.

Thomas Martens übernimmt per 1. Juni die Leitung des Ostschweizer Wochenmagazins «anzeiger».

Nach eineinhalbjähriger Projektphase erscheinen im September 2016 erstmals alle Regionalzeitungen in einheitlichem Layout. Gleichzeitig lancieren die Regionaltitel eine neue gemeinsame Werbekampagne.

Verlagsservices und Druckaktivitäten der NZZ-Mediengruppe sind seit 2016 im Geschäftsbereich Regionalmedien angesiedelt. Seit Januar 2016 sind die sechs Produktionsbetriebe Multicolor Print, Multidigital, bmedien, beagdruck, TAGBLATT Print und LZ Print unter der Marke NZZ Media Services zusammengeführt.

2015
Die Fachverlage der St. Galler Tagblatt AG und der Multicolor Print AG werden zur NZZ Fachmedien AG zusammengeführt.

Die Appenzeller Medienhaus AG verkauft die Sparte Druckerei an die Druckerei Appenzeller Volksfreund. Der Bereich Appenzeller und Toggenburger Buch- und Kalenderverlag wird ausserdem mittels Management-Buy-out an Marcel Steiner (ehemaliger Geschäftsführer Appenzeller Medienhaus) übergeben.

Die St. Galler Tagblatt AG wird in die Tagblatt Medien Holding AG umfirmiert. Das operative Geschäft wird unverändert in der St. Galler Tagblatt AG weitergeführt (ehemals Appenzeller Medienhaus AG).

Die NZZ-Mediengruppe differenziert die Zuständigkeiten innerhalb des Geschäftsbereichs Regionalmedien. Jürg Weber verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsleitung die Bezahlmedien. Caroline Thoma leitet die Reichweitenmedien, und Daniel Ettlinger übernimmt zum Jahreswechsel den Bereich Druck und Verlagsservices.

FM1Today, das neue Nachrichtenportal für die Ostschweiz, geht online.

2014
Die Verlagsrechte des langjährigen Kooperationspartners Wiler Zeitung sowie die Lokalzeitung Alttoggenburger werden von den Tagblatt Medien übernommen. Mit dem «Liechtensteiner Vaterland» wird eine Zusammenarbeit im redaktionellen Teil und der Werbung vereinbart.

Das Tennismagazin „Smash“ wird an die IMS Sport AG verkauft.

Das Tagblatt wird einem Relaunch unterzogen und beim Mantelteil von vier auf zwei Zeitungsbünde zusammengefasst.

Die NZZ-Mediengruppe vereint ihre Regionalmedien unter dem Dach der FPH Freien Presse Holding AG zu einem Geschäftsbereich unter der Führung von Jürg Weber, bisheriger Leiter Medien Zentralschweiz.

2013
Ab dem 1. Dezember arbeitet der «Werdenberger & Obertoggenburger» im Inseratebereich und in der Redaktion mit dem «St.Galler Tagblatt» zusammen.

Am 3. März erscheint erstmals die «Ostschweiz am Sonntag» als siebte Ausgabe des «St.Galler Tagblatts».

Die Liegenschaft der St. Galler Tagblatt AG an der Fürstenlandstrasse 122 in St. Gallen wird veräussert. Als Mieter bleiben die Tagblatt Medien der Liegenschaft bis auf weiteres erhalten.

2011
Am 3. Januar erscheint die Thurgauer Zeitung erstmals im neuen Layout und wird auf dem Satz- und Produktionssystems des Tagblatts hergestellt und auf der Zeitungsrotation in St.Gallen-Winkeln gedruckt.

2010
Die «Thurgauer Zeitung» wird von der Tamedia AG durch die NZZ-Gruppe übernommen und in den Tagblatt-Verbund integriert.

2008
Das Tagblatt führt eine Online-Redaktion ein und überarbeitet den Internet-Auftritt vollständig. Zudem wird an der Fürstenlandstrasse ein neuer Newsroom für die Redaktion geschaffen. «radio aktuell» und «Radi Ri» fusionieren zum neuen Sender «Radio FM1». Zudem wird der Schlager- und Oldie-Radiosender «FM1 Melody» ins Leben gerufen.

2006
Die St.Galler Tagblatt AG übernimmt die grösste Ostschweizer Stellen-Plattform im Internet «ostjob.ch».

2004
Das Tagblatt lanciert eine Fernausgabe. Damit erhalten Abonnenten in weiter entfernten Gebieten eine Ausgabe mit einem aktuellen Mantelteil und dem Regionalteil vom Vortag.

2002
Die fünfte Zeitungsrotationsmaschine in der Firmengeschichte wird im neu gebauten Druckzentrum zusammen mit einer neuen Speditionsanlage in St.Gallen-Winkeln in Betrieb genommen.

2000
An einem Samstag umfasst der separat gedruckte und dem Tagblatt beigefügte Stellenanzeiger 56 Seiten. Dies ist in der bisherigen Geschichte des Tagblatts ein absoluter Rekord.

1999
Die Zollikofer AG wird in die St.Galler Tagblatt AG und in die Zollikofer AG aufgegliedert. Die St.Galler Tagblatt AG übernimmt den Bereich Zeitungen und Eigenverlage, die Zollikofer AG den Geschäftsdruck. Mit dem Sender «Tele Ostschweiz» – heute «TVO» – steigt das Tagblatt ins Geschäft mit Regionalfernsehen ein.

1998
Mit «Wiler Zeitung/Volksfreund», «Der Rheintaler», «Appenzeller Zeitung» und «Der Toggenburger» werden Kooperationsverträge unterzeichnet. Diese Blätter übernehmen in der Folge den Mantelteil des St.Galler Tagblatts, bleiben aber weiterhin eigenständige Publikationen im Lokal- und Regionalteil. Im Gegenzug schliesst das Tagblatt seine eigenen Redaktionen in Altstätten, Teufen, Wattwil und Wil. Die Zollikofer AG kauft die Verlagsrechte der Zeitung «Die Ostschweiz». Ab Januar erhalten die Abonnenten das Tagblatt. Die Zeitungen werden im neuen «Computer to plate»-Verfahren hergestellt. Es erfolgt der Einstieg in den Digitaldruck.

1997
Das St.Galler Tagblatt ist erstmals auch auf dem Internet, damals noch ohne Bilder, zu lesen.

1990
Die AG für die Neue Zürcher Zeitung beteiligt sich an der Zollikofer AG als Mehrheitsaktionärin.

1989
Das Tagblatt mit seinen Kopfblättern verfügt über Redaktionen in Arbon, Romanshorn, Amriswil, Bischofszell (Schweizerische Bodenseezeitung), Rorschach (Ostschweizer Tagblatt), St.Gallen (St.Galler Tagblatt), Altstätten (Rheintal-Werdenberg), Wil, Gossau (Fürstenland-Toggenburg) und Teufen (Appenzeller Tagblatt).

1987
Die vierte Rotationsmaschine in der Geschichte der Zollikofer’schen Druckerei wird in Betrieb genommen. Auf ihr können Zeitungen mit bis zu 80 Seiten Umfang gedruckt werden. Die beglaubigte Auflage des Tagblatts liegt bei 69’914 Exemplaren.

1986
Einstieg in die elektronische Bildbearbeitung (HP).

1985
Die Zollikofer AG beteiligt sich am Arboner Druck- und Verlagsunternehmen A. Hug & Co. AG, das die «Schweizerische Bodenseezeitung» und den heutigen «Anzeiger» herausgab. Dank dieser Beteiligung steigt die Auflage der Zeitung auf rund 70’000 Exemplare.

1984
Das Lokalradio «radio aktuell», an dem das Tagblatt massgeblich beteiligt ist, nimmt seinen Sendebetrieb auf.

1978
Mit der Ausgabe vom Samstag, 22. Juli 1978, verabschiedet sich das Tagblatt vom Bleisatz. Am Montag, 24. Juli 1978, erscheint das erste Tagblatt, das im computergesteuerten Fotosatz hergestellt wird.

1975
Das Tagblatt gibt ein «Oberländer Tagblatt» heraus, das später in eine rheintalisch-werdenbergische Ausgabe umgewandelt wird.

1973
Der «Amriswiler Anzeiger» wird als Pachtblatt vom Verlag Max Grob übernommen.

1969
Es werden die Regionalausgaben für das Fürstenland, das Toggenburg und das Appenzellerland ins Leben gerufen. Das Tagblatt erscheint ab diesem Jahr nur noch einmal pro Tag und wird ab diesem Jahr in der Nacht gedruckt.

1967
Umzug an die Fürstenlandstrasse 122. Die dritte Rotationsmaschine wurde in Betrieb genommen. Mit ihr konnten gleichzeitig 48 Seiten gedruckt werden. Zudem wird das Ostschweizer Tagblatt von der Druckerei Löpfe-Benz in Rorschach übernommen. Die Auflage des Tagblatts beträgt 30’000 Exemplare.

1957
Auf der Frontseite des Tagblatts werden Schlagzeilen und Bilder eingeführt.

1951
Das Tagblatt erscheint immer noch zweimal täglich. Es ist jeweils um acht und vierzehn Uhr im Briefkasten, die Auflage beträgt 20’000 Exemplare.

1948
Wechsel der Schrift von Fraktur auf Antique (Times-Schrift).

1943
Die Anzeigenakquisition wird vollumfänglich an die Publicitas verpachtet.

1940
Die Anzeigenakquisition wird teilweise an die Publicitas verpachtet.

1939
Das Tagblatt beschäftigt in seinem hundertsten Jahr des Erscheinens vier hauptamtliche Redaktoren und viele Mitarbeiter.

1934
Die zweite Rotationsmaschine löst die erste aus dem Jahr 1890 ab.

1917
Die «St.Galler Blätter» als wöchentliche Beilage des Tagblatts erscheinen nicht mehr.

1899
Die Druckerei steigt in den Farbdruck ein. Die Zeitung bleibt nach wie vor schwarz-weiss.

1890
Das Tagblatt wird nicht mehr auf einzelnen Bogen, sondern auf der ersten Rotationsmaschine, die es in der Ostschweiz gibt, ab Zeitungsrollen gedruckt.

1885
Das Tagblatt erscheint zweimal täglich.

1853
Dem Tagblatt wird wöchentlich einmal die «St.Galler Blätter» beigelegt.

1841
Das «Tagblatt der Stadt St.Gallen» kommt durch die Partnerschaft mit Buchhändler Carl Peter Scheitlin zur Zollikofer’schen Druckerei und wurde mit dem «St.Gallischen Wochenblatt» zusammengelegt.

1839
Das St.Gallische Wochenblatt, herausgegeben von Buchdrucker Zollikofer, erscheint erstmals.

1839
Am 2. Januar bringen Buchdrucker Friedrich Egli und Schriftsetzer Johann Schlumpf das «Tagblatt der Stadt St.Gallen» als Anzeigenblatt mit Textbeigaben heraus. Die Zeitung erscheint täglich.

1789
Eröffnung Druckerei an der Neugasse durch Johannes Zollikofer.