Die AG für die Neue Zürcher Zeitung hat heute ihre ordentliche Generalversammlung abgehalten. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wiederwahl dreier Verwaltungsräte. Aufgrund des herrschenden Präsenzverbotes fand die Versammlung ohne die Anwesenheit der Aktionäre statt.

Anlässlich der heutigen Generalversammlung haben die Aktionärinnen und Aktionäre der AG für die Neue Zürcher Zeitung sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates mit jeweils über 95 Prozent der Stimmen zugestimmt. Die Generalversammlung wählte im Rahmen der Tagesordnung Lucy Küng, Matthias Reinhart und Roland Siegwart für eine weitere Amtsperiode in den Verwaltungsrat. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten zudem der beantragten Dividende von CHF 200 pro Aktie (wie im Vorjahr) mit über 98 Prozent der Stimmen zu.

Die Anträge des Verwaltungsrates waren bereits im März an die rund 2900 Aktionärinnen und Aktionäre verschickt worden, welche aufgrund der gegenwärtigen Sondersituation gehalten waren, ihre Stimmen vorab schriftlich abzugeben. Angesichts der zunehmenden Verschärfung der Corona-Krise hat der Verwaltungsrat die Frage der Dividende in der Folge nochmals kritisch geprüft, an seinem Antrag aber festgehalten. «Die NZZ-Mediengruppe setzt ihren strategischen Fokus auf Qualitätsjournalismus und Wachstum im Nutzermarkt. Unsere Aktionärinnen und Aktionäre unterstützen diese auf Langfristigkeit angelegte Strategie», sagt Etienne Jornod, Präsident des Verwaltungsrates. «Gerade in Krisenzeiten sind diese Loyalität und nachhaltige Sichtweise eine wichtige Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit des Unternehmens. Entsprechend ist auch unsere Dividendenpolitik auf Kontinuität angelegt. Mit dem Dividendenantrag wollten wir bewusst ein Zeichen für diese langfristige Optik setzen.» Die Ausschüttung der Dividende bezieht sich auf das gute Geschäftsergebnis 2019. Der Verwaltungsrat betonte zudem, dass die NZZ-Mediengruppe in einer soliden finanziellen Situation ist und über genügend Liquidität verfügt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die aktuelle Krise Auswirkungen auf die Dividende für das Jahr 2020 haben wird.

Sämtliche Abstimmungen erfolgten im schriftlichen Rahmen über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter, da aufgrund der Notstandverordnung des Bundesrates dieses Jahr keine physische Teilnahme der Aktionärinnen und Aktionäre möglich war. Insofern handelte es sich um eine historische Ausnahmesituation – auch, weil der traditionelle gesellige Austausch im Beisein von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im Anschluss an die Generalversammlung dieses Jahr ausnahmsweise nicht stattfinden konnte.

Fotos von Lucy Küng, Matthias Reinhart und Roland Siegwart finden Sie unter diesem Link.

Weitere Informationen:
Unternehmenskommunikation der NZZ-Mediengruppe
+41 44 258 17 71, unternehmenskommunikation@nzz.ch