Donnerstag, 11. Mai 2017

Bundesverwaltungsgericht bekräftigt Moneyhouse in seiner Strategie

Das Bundesverwaltungsgericht hat im vom Datenschutzbeauftragten eingeleiteten Verfahren ein differenziertes Urteil gefällt. Moneyhouse kann weiterhin Daten von Privatpersonen publizieren, die für eine Bonitätsauskunft erforderlich sind, und diese Daten in Suchmaschinen indexieren.

Zwischen 2012 und 2014 hatte der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) eine Untersuchung eingeleitet, die er 2015 mit einer Empfehlung abschloss. Weil Moneyhouse nicht alle Empfehlungen für zielführend hielt, hat der EDÖB die strittigen Punkte dem Bundesverwaltungsgericht (BVGer) zur rechtlichen Klärung vorgelegt.

Nun hat das Gericht entschieden, dass Moneyhouse seine Daten weiterhin von Suchmaschinen indexieren lassen kann. Dieser Punkt ist für Moneyhouse wesentlich. Das Gericht hat auch bestätigt, dass Moneyhouse Daten von Privatpersonen veröffentlichen kann, die für die Beurteilung der Bonität erforderlich sind. Dies ermöglicht Moneyhouse, das bewährte Geschäftsmodell weiterzuführen. Anderer Meinung als das Gericht ist Moneyhouse bei der Frage der Persönlichkeitsprofile. Die Kriterien, was das Gericht unter einem Persönlichkeitsprofil versteht und wieso Moneyhouse durch die Datenbearbeitung Persönlichkeitsprofile erstellt haben soll, sind nicht abschliessend definiert.

Moneyhouse begrüsst die Klarstellung des BVGer in Bezug auf die Kadenz der Qualitätskontrollen. «Damit bekräftigt uns das Gericht in unseren Anstrengungen, die Datenqualität laufend zu verbessern. Wir werden unser Angebot weiterhin so ausrichten, dass der Persönlichkeitsschutz im Rahmen der geltenden Gesetze gewährt bleibt», erklärt Maria Teresa Vacalli, CEO von Moneyhouse.

Moneyhouse ist der digitale Marktführer für Handelsregister- und Firmendaten in der Schweiz. Das Portal gehört zu den zwanzig reichweitenstärksten Schweizer Websites und verzeichnet monatlich über zwei Millionen Besucher. Seit 2014 ist Moneyhouse Teil des Geschäftsbereichs Business Medien der NZZ-Mediengruppe.

Weitere Informationen:

Myriam Käser, Leiterin Unternehmenskommunikation
+41 44 258 17 70, myriam.kaeser@nzz.ch